Sophie Scholl war eine deutsche Anti-Nazi-Aktivistin, die am besten für ihre Rolle in der weißen Rosenresistenzbewegung während des Zweiten Weltkriegs bekannt ist.
Sophie Scholl wurde am 9. Mai 1921 in Forchtenberg geboren. Sie wuchs in einer sechs sechsjährigen Familie auf, wobei ihr Vater Bürgermeisterin ihrer Stadt war. Sophie und ihre Geschwister wurden in einem lutherischen Haushalt erzogen und lehrten, Bildung und kritisches Denken zu schätzen.
1942 schrieb Sophie an der Universität von München ein, wo sie Biologie und Philosophie studierte. Während seiner Zeit an der Universität engagierte sich Sophie mit einer Widerstandsgruppe namens Weiße Rose, die von ihrem Bruder Hans und einigen seiner Freunde gegründet wurde. Die Gruppe widmete sich der Verteilung von Anti-NS-Flugblättern und der Aufklärung über die Gräueltaten, die vom NS-Regime begangen wurden.
Am 18. Februar 1943 wurden Sophie und Hans an der Universität von den Blättchen verteilt und vom Gestapo festgenommen. Während ihres Verhörs trat Sophie tapfer gegenüber ihren Verhörern auf und weigerte sich, ihnen Informationen über ihre Widerstandsmitglieder zu geben. Sophie und Hans wurden schließlich wegen Verrats für schuldig befunden und am 22. Februar 1943 von Guillotine hingerichtet.
Sophies Tapferkeit und ihr Einsatz im Kampf gegen das NS-Regime machten sie in Deutschland und darüber hinaus zu einem Symbol für Widerstand und Mut. Posthum erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Bundesverdienstkreuz; auch in der Gedenkstätte Yad Vashem in Israel wird an sie erinnert.