Die Gedenktafeln

Alboin

König der Lombarden

Die Gedenktafeln / C • Upper • 18 / 2 Min. Lesezeit

Alboin
Alboin

Alboin war ein lombardischer König, der von 560 bis 572 n. Chr. Regierte. Er wurde im 6. Jahrhundert geboren und war Mitglied des Lombard Tribe, das sich auf dem heutigen heutigen Deutschland befand. Im späten 5. Jahrhundert wanderten die Langobarden nach Italien aus, wo sie im nördlichen Teil des Landes ein Königreich gründeten.

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Alboin wurde von den Lombard-Adligen nach dem Tod seines Vorgängers Wacho als König ausgewählt. Er war ein erfahrener Militärkommandant und konnte das lombardische Königreich durch eine Reihe erfolgreicher militärischer Feldzüge erweitern. Im Jahr 568 n. Chr. Führte Alboin die Lombard-Invasion Italiens an, die letztendlich zur Eroberung eines Großteils des nördlichen Teils des Landes führte.

Während seiner Regierungszeit war Alboin für seine brutale Taktik in der Kriegsführung und auch als kluger politischer Führer bekannt. Er war erfolgreich darin, das lombardische Königreich zu konsolidieren, indem er Allianzen mit benachbarten Stämmen und Königreichen bildete.

Eine der berühmtesten Handlungen von Alboin war die Schaffung der "Lombardgesetze", eine Reihe von Rechtscodes, die das Lombard-Volk regierten. Diese Gesetze gehörten zu den ersten schriftlichen Rechtskodizes in Europa und wurden als bedeutender Schritt zur Schaffung einer organisierteren und gerechten Gesellschaft angesehen.

Trotz seiner militärischen Erfolge und seiner Bemühungen, ein organisierteres Königreich zu schaffen, wurde Alboin letztendlich verraten. 572 n. Chr. Ermordete er von seiner Frau Rosamund, die angeblich Rache für die Ermordung ihres Vaters durch Alboin gesucht hatte. Nach seinem Tod fiel das lombardische Königreich ins Chaos und wurde schließlich im 8. Jahrhundert von den Franken erobert.

Quellen