Bert Gerresheim ist ein deutscher Bildhauer, der 1935 in Düsseldorf geboren wurde. Er studierte von 1955 bis 1960 an der Akademie der bildenden Künste in Düsseldorf, wo er ein Master-Student von Joseph Enseling war. Nach seinem Studium arbeitete er als freiberuflicher Künstler und wurde 1967 Mitglied des Deutscher Künstlerbund.
Gerreshim hat zahlreiche öffentliche Kunstwerke geschaffen, darunter Skulpturen, Reliefs und Installationen. Er wurde beauftragt, Werke für Kirchen, Universitäten, Krankenhäuser und öffentliche Räume zu schaffen. Einige seiner bemerkenswerten Werke sind die Bronzeskulptur Michael, die sich vor dem bayerischen Staatskanzler in München befindet, und die Bronzetüren der Köln-Kathedrale, die er mit dem Künstler Johannes Beeck kreierte.
Gerresheims Stil wird oft als Expressionist beschrieben, und seine Werke sind durch ihre emotionale Intensität und ihr starkes Bewegungsgefühl gekennzeichnet. Er integriert häufig religiöse und mythische Themen in seine Skulpturen, und seine Arbeit untersucht oft den menschlichen Zustand, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Leiden, Tod und Erlösung liegt.
Neben seinen öffentlichen Arbeiten stellte Gerresheim seine Kunst in Galerien und Museen in Deutschland und Europa aus. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen für seine Beiträge zu den Künsten, darunter das Bundesverdienstkreuz, das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.
Gerresheim arbeitet heute weiter als Bildhauer und gilt als einer der wichtigsten deutschen Künstler der Nachkriegszeit. Seine Werke sind in öffentlichen und privaten Sammlungen auf der ganzen Welt zu finden, und er bleibt eine einflussreiche Figur in der Welt der zeitgenössischen Skulptur.