Johann Peter Kaufmann, ein Bildhauer, wurde am 16. Februar 1764 in Reuthe im Bregennerwald geboren und starb am 2. August 1829 in Weimar. Er wurde in eine bescheidene Familie hineingeboren und als Holzbildhauer in Elsass ausgebildet, bevor er nach Frankreich und Rom zum weiteren Training ging. Kaufmann wurde 1817 ein Bildhauer in Saxe-Weimaar-Isenach mit Unterstützung von Ferdinand Jagemann, der Carl Gottlieb Weisser trat. Er schuf mehrere Werke in Weimar, einschließlich des Giebels im Lion Fighter Portal, der Steinfigurgruppe der Templars des Tempelherrenhauss und des westlichen Giebels des römischen Hauses.
Er machte auch Büsten mehrerer bemerkenswerter Personen wie Carl August und Maria Pavlovna und wurde von Goethe hoch geschätzt. Kaufmann schuf 1811 die Büste von Maximilian I in der Valhalla in Regensburg und war ab 1824 in der Restaurierungsarbeit im Werkstatt von Christian Daniel Rauch aktiv Reuthe.