Die Büsten

Johannes von Müller

Schweizer Historiker

Die Büsten / B • Lower • 33 / 2 Min. Lesezeit

Johannes von Müller
Johannes von Müller

Johannes von Müller war ein renommierter Schweizer Historiker, der am 3. Januar 1752 in Schaffhausen, Schweiz, geboren wurde und am 29. Mai 1809 in Kassel, Westfalen, Deutschland, gestorben ist. Er wurde als wichtigster Schweizer Historiker des 18. Jahrhunderts anerkannt.

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Müllers Leben war durch einen Konflikt zwischen seinen Rollen als Gelehrter und als Diplomat und politischer Journalist geprägt. Er war von 1786 bis 1792 als politischer Journalist und Diplomat am Hof ​​des Erzbischofs von Mainz und von 1793 bis 1798 in der kaiserlichen Kanzlei in Wien Napoleons Service.

Müllers bemerkenswerteste Arbeit war geschichten schweizerischer Eidgenossenschaft, das sein umfassendes Wissen über Chronikquellen, insbesondere Aegidius Tschudi, mit einer prägnanten Eleganz kombinierte, die ihm den Spitznamen "Swiss Tacitus" einbrachte. Seine idealistische und patriotische Darstellung der alten Schweizer Verfassung hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf die europäische Perspektive der Schweiz aus dem 19. Jahrhundert und war die Grundlage für Friedrich Schillers Wilhelm Tell.

Zusätzlich zu seiner Geschichte der Schweizer Konföderation wirkt Müllers politischer Journalismus für die für die Erst und Reisen der Päpste als bedeutender Theoretiker des europäischen Kräfteverhältnisses.

Müllers Versuch in einer universellen Geschichte, der 24 Bücher Allgemein Geschichten, spiegelt die historischen Aussichten der Aufklärung wider und wies in seiner religiösen Konzeption auf Leopold von RANKE hin.

Müller bemühte sich, das spirituelle Erbe Roms mit den deutschen Wurzeln seiner Zivilisation zu vereinen. Seine außergewöhnliche Persönlichkeit, die von den Klassikern und dem Christentum beeinflusst wurde, wurde vom deutschen Klassizismus angenommen, darunter J.G. Von Herder, Goethe und Schiller.

Quellen