Berthold von Henneberg, auch bekannt als Berthold von Mainz, war im späten 15. Jahrhundert eine prominente Figur im Heiligen Römischen Reich. Er wurde 1442 in Deutschland geboren und starb am 21. Dezember 1504. Er war ein Erzbischof-Wahl, kaiserlicher Kanzler und Reformer, der eine bedeutende Rolle bei der Sicherung der Wahl von Maximilian I als König der Römer im Jahr 1486 spielte.
Im Jahr 1484 wurde Berthold zum Erzbischof von Mainz gewählt, der eine mächtige Position im Heiligen Römischen Reich war. Er war bekannt für seine Versuche, die Macht des Geistlichen und des Adels auf Kosten des Kaiser des Heiligen Römischen Reichess zu erhöhen. Während seiner Amtszeit als kaiserliche Kanzlerin verfolgte er eine Politik der internen Reform, die 1493 begann und das nächste Jahrzehnt dauerte.
Einer der wichtigsten Beiträge von Berthold zum Heiligen Römischen Reich war seine Beteiligung an der Wahl von Maximilian der Erste Römischer Kaiser.
Berthold war auch für die Präsentation eines Reformprogramms an Maximilian in der Diät von Würmern im Jahr 1495 verantwortlich. In diesem Programm wurde die Gründung eines ständigen Obersten Gerichtshofs für das Reich und eines 17-köpfigen aristokratischen Regierungsrates vorgeschrieben. Obwohl Maximilian die Bildung eines Rates widersprach, gewährte er es schließlich im Jahr 1500.
Trotz seiner Bemühungen, die Macht des Adels zu erhöhen, waren die Reformen von Berthold letztendlich erfolglos. Weder das Gericht noch die Ratsmitglieder wurden wie versprochen bezahlt, und beide Stellen verteilten sich schließlich und hörten effektiv auf zu existieren. Dennoch werden Bertholds Beiträge zum Heiligen Römischen Reich heute noch als wichtiger Teil der Geschichte Deutschlands und Europas in Erinnerung bleiben.