Die Gedenktafeln

Hildegard von Bingen

Abbess und Heilige

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Hildegard von Bingen
Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen war eine deutsche Benediktiner-Abbess, Mystiker, Komponist, Philosoph und Polymath, die im 12. Jahrhundert lebten. Sie ist am bekanntesten für ihre theologischen, botanischen und medizinischen Schriften sowie ihre visionären Erfahrungen und musikalischen Kompositionen. Als prominente und einflussreiche Figur in der mittelalterlichen Kirche umfassen ihre Werke verschiedene Disziplinen, und ihr Leben und ihre Lehren bieten wertvolle Einblicke in das religiöse, kulturelle und intellektuelle Klima des Europas des 12. Jahrhunderts.

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Hildegard wurde in einer Adelsfamilie in Bermersheim in der Nähe des heutigen Alzey in Westdeutschland hineingeboren. Schon in jungen Jahren erlebte sie Visionen, die sie später als Spiegelbild des lebenden Lichts bezeichnete. Im Alter von acht Jahren wurde sie unter die Obhut von Jutta von Sponheim stellt, die in der Nähe der Benediktiner-Abtei von Dissiodenberg lebte. Unter der Führung von Jutta erhielt Hildegard eine Religionsunterricht und lernte Latein, die Psalmen und die Grundsätze der Benediktinerregel.

Als Jutta im Jahr 1136 starb, wurde Hildegard als Magistra oder Leiter der Gemeinschaft der Nonnen gewählt, die sich um Juttas Ankerplatz gebildet hatte. Im Jahr 1147 erhielt sie die Erlaubnis vom Abt Kuno von Dissiobodenberg, ein neues Kloster für ihre Gemeinde in Mount St. Rupert in der Nähe von Bingen zu gründen. 1165 gründete sie ein zweites Kloster in Eibingen über den Rheinfluss von Rupertsberg.

Hildegard war eine produktive Schriftstellerin, und ihre Werke umfassten Theologie, Naturwissenschaft, Medizin und Musik. Einige ihrer wichtigsten Schriften sind:

Kennen Sie die Wege, die im Jahr 115 abgeschlossen wurden. Diese Arbeit enthält Beschreibungen von Hildegards Visionen und ihrer theologischen Interpretationen. Der Text wird von Beleuchtung begleitet, die die Visionen visuell repräsentieren, was es zu einem bedeutenden Werk der mittelalterlichen Kunst und Theologie macht.

Sie schrieb auch im Jahr 1163 das Buch des Lebens des Lebens des Lebens, in dem diese Arbeit eine visionäre Abhandlung ist, die die Tugenden und Laster der menschlichen Seele sowie die Folgen menschlicher Handlungen im Jenseits untersucht.

Hildegard wird auch für ihre musikalischen Kompositionen gefeiert, darunter Hymnen, Antiphonen und Sequenzen. Ihre Musik zeichnet sich durch ihre hochfliegenden Melodien und den auffälligen Gebrauch von Harmonie aus und spiegelt die mystische Natur ihrer visionären Erfahrungen wider. Ihr berühmtestes musikalisches Werk ist das Ordo Virtutum, ein Moralspiel mit Musik, das den Kampf zwischen der menschlichen Seele und den Kräften von Tugend und Laster erforscht.

Im Jahr 2012 ernannte Papst Benedikt XVI. Ein Doktor der Kirche für ihre ständig relevanten und authentischen Theologie und als tiefgreifender Gelehrter für Naturwissenschaften und Musik.

Quellen