Die Bildhauer

Konrad Knoll

Bad Bergzabern

Die Bildhauer / Bad Bergzabern / 2 Min. Lesezeit

Konrad Knoll
Konrad Knoll

Konrad Knoll war ein deutscher Bildhauer, der am 9. September 1829 in Bad Bergzabern geboren wurde und der unter dem Bildhauer Priester Bernhard Würschmitt studierte. Er setzte seine Ausbildung in Karlsruhe, Stuttgart und München fort, wo er von 1848 bis 1852 die Akademie besuchte und mit Halbig trainierte. Zu den frühen Arbeiten von Knoll gehörten ein Tannhäuser-Schild und eine Wolfram von Eschenbach-Statue in Form eines Brunnens für die Heimatstadt des Dichters. Er schuf 1860 ein Modell einer Sappho-Statue von Sappho, das er später in Marmor für König Ludwig der Zweite Von Bayern hielt.

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1865 begann Knoll mit der Arbeit am München-Fischbrunnen, nachdem er die kolossalen Statuen von Heinrich der Löwe und Ludwig, dem Bayern im alten Rathaus in München, geschaffen hatte. Er schuf auch das Modell für das Denkmal von Johann Philipp Palm im Braunau Am Inn, das von Ferdinand von Miller in Ore besetzt wurde. Darüber hinaus formte er eine lebensgroße Gruppe von St. Elisabeth, die mit ihren drei Kindern aus dem Wartburg-Schloss ausgeschlossen war, und 1868 modellierte Knoll die kolossale Büste des Historikers Ludwig Häuseer für den Friedhof in Heidelberg.

Später in seiner Karriere schuf Knoll eine kolossale Büste von Ludwig van Beethoven, dem Denkmal für Melchior Meyr in Nördlingten und eine Büste des deutschen Kaisers. Er schuf auch eine Kalksteinstele mit Inschrift und Bronze-Büste auf einer Marmorbasis für Christoph Willibald Gluck in Weidenwang, einem Bezirk Berching, 1870. Knoll war auch Professor an der Technischen Universität in München.

Quellen