Peter Schöpf, geboren 1804 in München, war der Sohn eines Bildhauers. Er erhielt seine erste Ausbildung in der Holzschnitzerei von seinem Vater, bevor er 1818 die Münchner Kunstakademie besuchte, wo er bei Johann Martin von Wagner studierte.
1832 erhielt Schöpf von König Ludwig der Erste ein Reisestipendium, das ihm einen Aufenthalt in Rom im Atelier des dänischen Meisters Bertel Thorvaldsen bis 1834 ermöglichte. Ende 1838 kehrte er nach München zurück und begann mit der Arbeit an Werken für die Walhalla, darunter die Büsten von Christoph Willibald Gluck und Jean Paul. Er vollendete auch die letzte Phase des von Martin von Wagner entworfenen Innenfrieses, der die Bekehrung der germanischen Stämme durch den Heiligen Bonifatius zum Christentum darstellt.
Im Oktober 1841 reiste Schöpf erneut nach Rom, um die Kepler-Büste für die Walhalla fertigzustellen.