August Julius Wredow, geboren 1804 in Brandenburg an der Havel, war ein bedeutender deutscher Bildhauer.
Wredow erhielt seine künstlerische Ausbildung ab 1815 bei Emil Cauer. Anschließend arbeitete er von 1823 bis 1827 als Schüler von Christian Daniel Rauch in dessen Werkstatt und setzte seine Ausbildung bei Johann Gottfried Schadow an der Berliner Akademie fort. Sein Weg führte ihn dann nach Rom, wo er von 1826 bis 1835 in der Werkstatt von Emil Wolff tätig war. Wredows Werk war maßgeblich von Bertel Thorvaldsen beeinflusst, der zu dieser Zeit einer der führenden Bildhauer war.
Von 1837 bis 1841 arbeitete Wredow in Carrara. Nach seiner Rückkehr aus Italien wurde er Mitglied des Senats der Akademie der Künste und erhielt 1860 den königlichen Professorentitel.
1886 gründete Wredow die Wredow-Zeichenschule in Brandenburg an der Havel. Die Mission der Schule bestand darin, Schülern, Handwerkern und Gewerbetreibenden eine künstlerische Ausbildung zu bieten und die Künste zu fördern.